Unser Patron ist der Heilige St. Diethardt

Geschichtlicher Hintergrund:

220px-theodard_maastricht

Als Bischof Theodard sich bei König Childerich II. gegen die Bedrückung und Plünderung seines Bistums durch fränkische Adelige beschweren wollte,wurde er auf der Reise im Bienwald südlich Speyer, laut beständiger Überlieferung bei Rülzheim, von Heiden erschlagen. Es wird vermutet, dass die Ermordung im Auftrag der Adeligen erfolgte, über die sich der Bischof beim Herrscher beklagen wollte. Die Leiche des Oberhirten wurde zunächst am Tatort beigesetzt, später von seinem Schüler und Nachfolger, dem heiligen Lambert, nach Lüttich überführt. Theodard wurde ab seiner Ermordung als Martyrer und Heiliger verehrt. An der Todes- und ersten Grabstätte bei Rülzheim entstand eine Kapelle, das sogenannte „Dieterskirchel“. Der Ort wurde zu einer bis heute besuchten Wallfahrtsstätte und ist eine der ältesten im Bistum Speyer.

Als Todesdatum ist der 10. September aus den ältesten Quellen überliefert, an diesem Tag ist auch das liturgische Fest und der kalendarische Namenstag. Während früher das Todesjahr 668 oder 669 angenommen wurde, geht man inzwischen davon aus dass es frühestens 670, spätestens 672 war, denn noch 669/70 beauftragte König Childerich II. den Bischof Theodard, die den Klöstern Malmedy und Stablo geschenkten Wäldern zu vermessen.

test