Stammeslager 2005 in Schweden

Erschienen am 25. September 2005 in Aktivitäten

Im August 2005 war es endlich so weit. 20 Pfadfinder machten sich mit großer Vorfreude und 400 kg Gepäck auf den Weg nach Schweden, ins Sommerzeltlager. Treffpunkt war am Pfadfinderhaus, in Rülzheim. Von hier aus fuhren uns die Eltern der Kinder nach Frankfurt / Hahn. Ohne größere Zwischenfälle landeten wir gegen Abend am größten Flughafen den die Welt je gesehen hat, Göteborg City Airport. By the way, leider mussten wir 2 Mann in Frankfurt stehen lassen. (Anmerkung der Redaktion: Namen und Ursache werden aus Datenschutz Gründen nicht genannt) Wir wurden von regnerischem, stürmischem Wetter empfangen, womit das Abenteuer schon begann. Ziel für heute war es, einen guten Schlafplatz irgendwo im nirgendwo zu finden. Ca. 2 km vom Flugplatz entfernt, schlugen wir mitten im Wald unser Lager auf. Die erste Nacht gut überstanden, fuhren wir mit Taxis nach Goetheburg, um dort mit Bus und Bahn weiter nach Arjäng zu fahren. Von hier aus wanderten wir rund 10 km, bis wir bei einem Altpfadfinder Unterschlupf fanden. Wir zelteten auf seiner Wiese, welche direkt an einem See angrenzte. Da wir noch etwas Zeit hatten, verbrachten wir einen Teil des nächsten Tages, auf einer Halbinsel. Nun war Zeit sich von den anstrengenden Strapazen der Vortage zu erholen J . Die Zeit vertrieben wir uns mit baden, angeln und faulenzen. Ausgeruht und sauber marschierten wir weiter zum Kanuverleih. Trotz kleinerer Differenzen mit dem Kanuverleih schlugen wir am Abend des dritten Tages unser Nachtlager auf dessen Zeltplatz auf, um am nächsten Morgen gleich mit unseren Kanus in See stechen zu können. Das Abenteuer begann!

 

 

Leider mussten wir uns nach kurzer Zeit paddeln dem ersten Hindernis stellen. Das große Umsetzen begann und somit auch das nächste Problem, denn uns brach am ersten Berg (Anmerkung der Redaktion: Es war ein echt RIESIGER Berg) ein Kanuwagen entzwei. Um nicht zu verhungern mussten einige von uns für Nachschub sorgen. (Die Offenbarung der Redaktion: Jeder der Einkäufer aß eine Portion Pommes. Mario sogar einen Burger) Für die ganzen Mühen des Tages wurden wir mit einer einsamen Halbinsel als Nachtquartier belohnt. Ausgeruht paddelten wir los, um Schweden zu erkunden. In den folgenden Tagen trafen wir viele interessante Menschen. Mc Illroy, der uns seinen Garten und sein Gästehaus zur Verfügung stellte, viele Rucksacktouristen (sehr viele) und dänische Pfadfinder/innen. Unsere Jupfis waren nicht nur beim Angeln äußerst erfolgreich, sondern auch bei der Bewachung unseres Banners. Bei soviel Anstrengung haben wir uns auch einen Ruhetag gegönnt. Diesen Tag nutzten wir zum sonnen, schwimmen (Anm. der Red. Edi machte sogar eine Filmreife Eskimorolle mit seinem Kanu) und Karten spielen. Darauf folgte ein großer Holzhack – Contest, and the winner was „Mr. Dummschwätzer“. Auf so einen sonnigen Tag folgten auch so manche durchwachsene Tage, die jedoch nicht die Stimmung unserer Gruppe trübte. Am zweit letzten Tag unserer Kanutour kam dann der langersehnte TAG DER UMSTUFUNG!

 

 

Die neuen Pfadis paddelten mit ihren neuen Leitern auf eine Insel und bekamen zur Aufgabe, mit Fässern, Holz und Seilen ein fahrtüchtiges Floß zu bauen. Die neuen Rover bekamen den Auftrag einen Katamaran zu bauen. Diese Aufgaben bestanden beide Gruppen mit bravour. Gegen Abend vollzogen wir gemeinsam das Versprechen. Es war eine gelungene Veranstaltung, wie die Bilder beweisen würden, wenn nicht der Fotograf ein wenig betrunken gewesen wäre. Zur Feier des Tages erwartete die Gruppen ein Festmahl der besseren Art, zubereitet vom Rest (Edi, Kappi, Theresa, Christian), unter der Leitung des Chefkochs Matthias. Mit neuen Pfadis und Rovern paddelten wir zurück zum Kanuverleih. Dort schlugen wir wieder unser Nachtlager auf.

 

 

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den 18km langen Weg nach Arjäng. Wieder in der Zivilisation angekommen übernachteten wir an der Busstation. Vor hier aus fuhren wir morgens um fünf nach Arvika. Den Tag verbrachten wir mit gammeln, shoppen und wiederum Karten spielen. Nach so einer schönen Nacht an der Busstation, wiederholten wir die Aktion am Bahnhof von Arvika. Da wir stündlich von vorbei rauschenden Güterzügen geweckt wurden, waren wir am nächsten Morgen nicht ganz so erholt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dennoch ging es weiter unserer Heimat entgegen. Mit dem Zug fuhren wir nach Göteborg/Hbf. Die noch zu überbrückende Zeit verbrachten wir im Einkaufszentrum. (Anm. der Red.:Und im Burger King, da man sein Getränk so oft man wollte, auffüllen konnte.) Mit den Taxis ging es dann weiter zum Flughafen. Endlich im Flugzeug sitzend mussten wir noch, auf Grund technischer Probleme, 1 ˝ Std. warten, bis wir schließlich on the way back home waren. Gut in Deutschland angekommen, endete unser erfolgreiches Zeltlager 2005.

 

 

 

 

 

 

 

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